Endlagersuche (3/4): Regionale Potenziale eines Endlagers
Shownotes
Ryan Kelly und Sarina Hüben sprechen darüber, was sich hinter dem sperrigen Begriff der sozioökonomischen Potenzialanalyse verbirgt und welche Rolle diese im Verfahren spielt bzw. spielen könnte. Im Fokus steht die Frage: „Regionale Potenziale eines Endlagers – kann es die wirklich geben?“ Aus der Praxis berichtet Ryan Kelly, wissenschaftlicher Berater am Öko-Institut, dass kurzfristige Beschäftigungseffekte beim Bau eines Endlagers plausibel sind, langfristige Effekte jedoch unsicher bleiben und stark von der regionalen Ausgangslage und dem Willen einer Region zusammenzuarbeiten, abhängen. Zudem betont er die Bedeutung einer inklusiven Beteiligung – insbesondere die Einbindung junger Menschen – und einer regionalen Perspektive bei der Gestaltung des Verfahrens. Wie in jeder Folge gibt es auch internationale Vergleiche – in diesem Fall zu den Themen Monitoring, Evaluation und Umgang mit weichen Standortfaktoren im Hinblick auf Akzeptanz.
Moderation: Sarina Hüben, Regionalplanerin, Regierung von Unterfranken und Mitglied im ARL-Arbeitskreis “Endlagersuche” Gast: Ryan Kelly, Wissenschaftlicher Berater, Öko-Institut, Mitglied im ARL-Arbeitskreis “Endlagersuche”.
Ein kleines Glossar mit allen verwendeten Abkürzungen und Begriffen finden Sie hier: https://www.arl-net.de/de/content/glossar-zur-podcast-serie-endlagersuche Die Aufnahme entstand im Februar 2025.
Weitere Informationen finden Sie hier:
Einen guten Einstieg in das Thema bietet die Website des Bundesamtes für die Sicherheit in der Nuklearen Versorgung (BASE): https://www.base.bund.de/de/endlager/endlagersuche/endlagersuche.html Ein übersichtliches Video zum Thema hat die Bundesgesellschaft für Endlagerung gemacht: https://www.base.bund.de/de/endlager/endlagersuche/endlagersuche.html Einen vertieften Einstieg bietet die Ringvorlesung TRANSENS des Leibniz-Universität Hannover: https://www.irs.uni-hannover.de/forschung/transens/ringvorlesung
Unser Podcast-Tipp: https://www.irs.uni-hannover.de/forschung/transens/veroeffentlichungen/podcast
Anregungen und Fragen können Sie per Mail an wiko@arl-net.de senden - wir freuen uns auf Ihre Nachricht.
Transkript anzeigen
00:00:11:
00:00:24: Hallo zusammen.
00:00:25: Mein Name ist Sarina Hüben, ich bin von Haus aus Geografien, war als Regionalentwicklerin tätig und bin nun in der Landes- und Regionalplanung in Bayern verortet.
00:00:35: Über diese Tätigkeit bin ich mit der Endlagersuche in Kontakt gekommen Und in diesem Thema darf ich heute wieder einen Experteninterviewen.
00:00:44: Mir digital gegenüber sitzt Ryan Kelly, er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Öko-Institut und ebenso wie ich Mitglied im Arbeitskreis Endlagersuche der AAL.
00:00:55: Herr Kelly!
00:00:57: Schön dass Sie da sind.
00:00:58: schön das wir heute das Gespräch führen.
00:01:00: mögen sie sich unseren Hörerinnen und Hörern bitte einmal vorstellen.
00:01:05: Ja, vielen Dank Frau Hülben.
00:01:07: Genau wie Sie schon gesagt haben bin ich auch Mitglied im AK Endlagersuche der AAL und darüber hinaus in der Aal auch ein einem von den sieben regionalen Foren.
00:01:16: Die Aal ist ja auch ein Forum organisiert die die ständige Arbeit der AAl leitend unterstützen im Forum Baden-Württemberg aktiv.
00:01:25: Ich bin wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Öko Institut im Fachbereich Nuklear Technik und Anlagensicherheit.
00:01:30: da befassen wir uns eben mit Technischen und sozialen Fragestellungen, zur Gonomchi-Fragestellung rund um die Lunklatechnik.
00:01:38: Und ich speziell rund um Die Endlagerung also so zu technischer Aspekte der Entlagerungen hoch radioaktive Abfallstoffe.
00:01:47: Darüber hinaus arbeite ich noch in einer Gruppe, die heißt transdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung und da haben wir auch ein bisschen den Blick über andere Fachbereiche hinweg von der Endlaggerung hinzu Energiewende insgesamt und arbeiten viel mit Praxaktien aus Planung, Politik und Verwaltung vor Ort zusammen.
00:02:06: Ich bin Sozialwissenschaftler und Planungswissenschaftlern unter der Tätigkeit an Zürichu Institut gekommen seit Jahrzehnteinzwanzig.
00:02:16: Für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer, für die Fachöffentlichkeit steigen wir dann auch gleich tiefer in die Thematik ein.
00:02:24: Wer sich dagegen grundlegend informieren möchte über das Endlagersuchverfahren den verweise ich auf die Links in den Show Notes zu dieser Folge.
00:02:32: Ja Herr Kelly was ist denn aus Ihrer persönlichen Sicht bemerkenswert an der Endlager Suche bzw.
00:02:39: auch aktuell besonders spannend?
00:02:42: kundlegend bemerkenswert ist, sind natürlich die langen Zeiträume.
00:02:46: Also das ist ja ein Infrastrukturverfahren unbekannten Ausmaßes so bisher in der bundesrepublikanischen Geschichte einen Endlagerstandort zu finden tiefen geologischen für bis zur einer Sicherheit eine bestmögliche Sicherheit bis zu einer Million Jahre.
00:03:02: da gehen natürlich ganz andere zeitliche Dimension mit einem Vergleich zu anderen häufig diskutierten Infrastruktur-Verfahren wie Stromnetzen oder im Autobahntrassen.
00:03:15: Das ist das, was auch ein paar Long Term Governance-Häufchen in der Fachöffentlichkeit besprochen hat.
00:03:20: Also es braucht eben Form des Zusammenarbeitens für sehr lange Zeiträume bis erst mal ein Plagerstand übergefunden wurde dann gebaut wurde und dann auch in Betrieb ist und die Einlagerung beendet ist.
00:03:32: Zudem natürlich ist es sehr interessant, dass es auch ein kulturhistorisch-gesellschaftlich aufgeladenes Thema ist.
00:03:39: Es gibt ja mit den großen Protesten rund um die Atomenergie und dann aber auch Atommülltransporte beispielsweise im Gorleben da schon sehr viel strittige Themen und verschiedenste Akteure, die da einwirken.
00:03:55: Und trotzdem ist das so weit in die Zukunft gedacht wird, die bisherigen Generationen und die zukünftigen Generation irgendwie in dem Verfahren zusammenarbeiten müssen, um einen Standort zu finden, der eben lange sicher aber eben auch vor Ort akzeptiert ist.
00:04:13: Und sozu ökonomisch auch Potenziale entfalten kann.
00:04:17: genau und abgesehen von dem im Verfahren prioritären geologischen Aspekten, also die immer vorrangig sind.
00:04:26: Dass er darum geht den besten Stadtort und der bestmöglichen Sicherheit zu finden in einem geologischem Sinne, das sind natürlich sozial ökonomische Aspekte auch wichtig.
00:04:35: Was passiert an der Oberfläche wenn dann feststeht was das Untertage an Gesteinsformation vorhanden ist?
00:04:42: Und da wird dann eben auch diskutiert.
00:04:46: Geht es da nur um harte ökonomische Potenziale oder geht es auch in solche Dinge, wie das Region vielleicht ein Identitätswandler erleben?
00:04:54: Wenn sie ausgewählt werden als Standortregion für den Endlager mögliche Image-Effekte verändert sich ein Image der Region und diese zwei Pole, also so weiche und harte Potenzialen durch einen Entlagern ist auf dem Thema total diskutiert wird aktuell.
00:05:12: Genau, Sie haben mir jetzt die perfekte Überleitung geliefert.
00:05:16: Schauen wir jetzt genauer hin mit Ihrer Expertenwissen also auch aus der soziotechnischen Perspektive.
00:05:23: als Titel der Podcast-Folge haben wir gesetzt Soziökonomische Aspekte eines Endlagers.
00:05:30: Wir wollen als Raumplanerinnen und Regionalentwicklerin natürlich die Regionen in den Fokus rücken.
00:05:37: Und damit jetzt die Frage an sie bietet ein Endlager regionale Potenziale.
00:05:43: Um eine ganz kurze Antwort zu geben, so aus der Erfahrung auch anderer Staaten die schon ein bisschen weiter im Verfahren sind kurzfristig ja langfristig ungewiss.
00:05:53: also die Potenzialen die kurzfristigen entstehen sind natürlich Arbeitsplatz Effekte.
00:05:57: also es wird kurzzeitig gerade wenn er Standort ausgewählt ist uns mit den Bauarbeiten los geht Arbeitsplätze geben.
00:06:05: das ist ein riesiges Großprojekt.
00:06:09: Was aber die hochqualifizierten Tätigkeiten angeht, sind das auch spezialisierte Dienstleister.
00:06:15: Also das ist jetzt nicht jede regionale Firma hat die Fähigkeit einen Endlager für Hochadoptive Abfälle zu bauen und es hat auch die Erfahrung aus anderen Ländern wie jetzt Finnland oder aktuell dann auch Schweden gezeigt dass dann doch diese regionalen Effekte manchmal überschätzt werden.
00:06:35: eure europäische größere Firmen in die Region kommen und den Bau organisieren.
00:06:44: Nichtsdestotrotz gibt es natürlich Arbeitsplätze, die entstehen und Dienstleistungssektoren, die da dranhängen also auch sowas wie Gastgewerbe dann für Menschen, die in die Regionen kommen um am Entlager zu arbeiten.
00:06:58: Und langfristig gibt's jetzt noch keine Erfahrungswerte, da wir eben in allen Staaten eigentlich noch relativ am Anfang stehen, wenn wir noch in Finnland schon am weitesten fortgeschritten, da ist dann auch wieder so Entscheidend.
00:07:10: Potenziale im Sinne von ökonomischen Vorteilen in der Region und eben auch Weichenfaktoren.
00:07:19: Die Potenzialen die es auf jeden Fall gibt sind eben gekoppelt an Kompensationsleistung.
00:07:25: oder ein Schweizer Verfahren beispielsweise gibt zur Abgeltungszahlung für die Übernahme dieser nationalen Verantwortung der Entlagung hoch radioaktiver Abfälle.
00:07:35: Also in den Regionalkonferenzen, im deutschen Standortausfallverfahren werden ja regionale Entwicklungskonzepte erarbeitet werden auf Basis von so zu irgendeinem Potenzialanalysen.
00:07:46: Da kommen wir dann gleich noch näher draufzusprechen.
00:07:51: und die Potenziale, die dort finanziert werden oder kompensiert werden die aber nicht immer direkt gekoppelt an den Endlagerstandort sind.
00:08:02: Die sind auf jeden Fall vorhanden, aber genau direkte unmittelbare Effekte und Potenziale durch einen Endlagger sind noch so ein bisschen ungewiss wie langfristig sie dann auch in der Region bleiben oder vielleicht auch danach wieder abwandern.
00:08:15: Vielen Dank für diese erste Einschätzung.
00:08:17: Die Regionen müssen es auf jeden Fall einfordern, steuern mit Begleiten damit solche Potenziale entstehen.
00:08:25: Vielleicht gehen wir noch mal zu der Frage warum haben wir auch das Thema des Podcasts gewählt?
00:08:31: Sozioeconomische Effekte.
00:08:33: Der Arbeitskreis der AL beschäftigt sich ja auch mit den sozioeconomicen Potentialanalysen einem eher der Raumplanung und Regionalentwicklung zuzuordnenden Instrument des Standortausweigesetzes, unsere Hörerin und Hörer haben vielleicht diesen sperrigen Begriff noch gar nicht gehört.
00:08:53: Können Sie das Instrument vielleicht
00:08:55: kurz vorstellen?
00:08:57: Die zuzukonomischen Potenzialanalysen sind ein total innovatives Plansinstrument.
00:09:02: also es gibt kein anderes Infrastrukturverfahren weder in Deutschland noch außer europäischen oder europäischen Nachbarland Nachbarstaaten, die mit dem Begriff arbeiten.
00:09:14: Also häufig liest man Begriffe in anderen Verfahren, die heißen Evaluation of socio-economic effects oder eben Evaluationsmaßnahmen.
00:09:23: so zu ökonomischer Effekte aber wirklich von Potenzialen zu sprechen das ist was typisch jetzt für das deutsche Standortauslauf erfahren.
00:09:31: Neues Da hat sich der Gesetz wie bei eben auch nach Empfehlung von Expertenkremien, wie dem ARKN, dem Arbeitskreis Auswahlverfahren Endlagersuche, der schon im Jahr zwei so die grundlegenden Pfeiler für die Entlagersuche definiert wird und der Endlager-Kommission der Umgangssprachlichen also der Kommissionen für die Lager- und Hochadioaktiva Abfallstoffe.
00:09:51: in Deutschland dazu entschlossen, da wirklich diesen Potenzialbegriff auch direkt in das Instrument zu schreiben.
00:09:58: Da es eben darum geht dass nicht nur negative Effekte abgewendet sondern auch positive Wirkungen aktiv gestaltet werden können in den Region, in den Standortregionen.
00:10:09: und die Potenzialeanalysen sind auch ein verpflichtende Schritt im Standortausbauverfahren.
00:10:18: Die Vorhabenträger, die Bundesgesellschaft für Endlagerung muss diese sozialeökonomischen Potenzialanalysen durchführen.
00:10:25: Und die regionalen Konferenzen wiederum sind an der Erarbeitung dieser sozialeokonomischen potenzialen Analysen zu beteiligen.
00:10:32: Das bedeutet das auch die Regionalkonferencen als Vorung der regionalen Patizipation, also die Stimme der Region auf den Einfluss darauf hat fast in diesen potenziale Analys genau passiert, welche Potenziale da analysiert werden sollen und wie die dann auch verwendet werden sollen für die regionalen Entwicklung.
00:10:53: Also für dieses Gestalten der positiven Wirkung in der Region nach Auswahl als Standortregion.
00:11:00: Und die ist so aufgebaut dass sie eigentlich zwei große Teile hat.
00:11:04: es gibt einen vergleichenden standardisierten Teil.
00:11:07: Ziel ist es da, eine Vergleichbarkeit zwischen den Standortregionen herzustellen über eben auch statistische Indikatoren.
00:11:14: Also wie sind zu erwartende Potenziale in Bezug auf Veränderung am Arbeitsmarkt?
00:11:20: In der Wirtschaftsleistung einer Region?
00:11:23: gibt es ein wachsendes oder ein sinkendes Wirtschaftstrend dadurch die erwartet werden?
00:11:31: Wie verändert sich die Verkehrsinfrastruktur?
00:11:34: Das sind alles Fragen.
00:11:36: Auch demografische Fragen.
00:11:37: ist da eine Zu- oder Abwanderung zu erwarten.
00:11:41: Wande saldi, dann gibt es noch einen zweiten Teil der total wichtig ist.
00:11:45: Der, der mich auch persönlich stark rumtreibt, ist der regional spezifische Teil.
00:11:51: Da geht's darum das eben... auch wirklich die Stärken und Schwächen und Potenziale einer Region immer aus der Region heraus betrachtet werden.
00:11:59: Uns eben nicht nur ein standardisiertes Instrument ist zum Vergleich von Regionen, da geht es darum was eigentlich vor Ort die Potenzialen, die entfaltet werden können.
00:12:08: handelt sich beispielsweise um einen Tourismus eher eine Tourismus geprägt oder eine landwirtschaftlich geprägte Region.
00:12:13: Wir handeln sich um eine eher industrialisierte städtisch geprägende Region Und da spielen dann eben auch die Weichenfaktoren eine große Rolle.
00:12:21: Also was sind eben Potenziale, die positiv zu gestalten gilt?
00:12:25: in Bezug auf Image einer Region?
00:12:27: Auf regionale Identität kann man sich vielleicht auch durch die angeschlossenen Projekte im Rahmen dieser regionalen Entwicklung auch zu einem Innovationsstandort entwickeln, obwohl wir vielleicht davor nicht so die Möglichkeiten auf finanzielle Daten das einfach anzugehen.
00:12:42: Es geht darum, eine Vergleichebarkeit sicherzustellen zwischen den Regionen Und dabei aber eben auch die regionalspezifischen Merkmale auf jeden Fall nicht zu vernachlässigen.
00:12:54: Okay, vielen Dank für diesen ja einerseits verfahrenstechnischen Einblick andererseits auch die inhaltliche Perspektive.
00:13:02: Sie haben jetzt den regional spezifischen Teil hervorgehoben Die Weichenfaktoren.
00:13:08: Lassen sie uns da doch nochmal mehr über regionale Identität Betroffenheit und Image
00:13:14: sprechen
00:13:15: Vielleicht auch vor dem Hintergrund von der Raumwahrnehmung, der Bevölkerung die dann in einer Endlage-Region leben würde.
00:13:24: Welche Herausforderungen?
00:13:27: Welche Chancen sehen Sie da aber auch im Zusammenhang?
00:13:31: Die Herausforderungen sind auf jeden Fall, dass sowas wie regionale Identität ja auch in der Forschung, also auch unter so bezeichnend alsortsbezogenen Identität oder Place Attachment.
00:13:43: Also diese Identitätsaspekte damit einhergehen, wie man mit dem Ort und den Raum zusammen agiert als Gesellschaft natürlich nicht so einfach messbar sind.
00:13:52: wieso was wie das, das man modelliert.
00:13:57: Verändern sich da wahrscheinlich Verkehrsströme durch Transport von A und B in der Region.
00:14:03: Also es ist immer so eine Herausforderung, da auch ein Method sicherzustellen, dass man in allen Regionen irgendwie für den gleichen Identitätsbegriff verwendet, genau ohne aber dann wieder zu stark in so ein quantitatives Denken abzutriften das nämlich Genau da auch in qualitative Aspekte geht.
00:14:23: Also wie wird das wahrgenommen, der Raum?
00:14:25: Wie wird der Raum belebt?
00:14:27: und dem ganzen zugrunde liegt auch so eine Vorstellung davon was eigentlich Raum oder Region ist.
00:14:31: Da gibt es unterschiedliche Ansätze also gerade dieser Regionenbegriff in denen ja die sozial- ökonomischen Potenzialanalyse dann stattfinden sollen.
00:14:40: Der ist auch durch die gesetzlichen Grundlagen in Deutschland aber auch in der Diskussion sehr manigfaltig.
00:14:47: Es gibt hier die Standortregion, das ist dann die Region, die überall übertäglich über den Steinsformationen liegt und die geeignet sind möglicherweise eben so eine bestmögliche Sicherheit darzustellen für die Endlagerung hochhalte aktive Abfallstoffe.
00:15:01: es gibt aber auch die Untersuchungen den Untersuchungsraum oder die Untersuchungssregion für die strategischen Umweltprüfungen.
00:15:07: Es gibt ganz verschiedene Regionen, Verständnisse und Begriffe.
00:15:10: Und so ist das nicht nur ein Standeausbau im Verfahren sondern auch darüber hinaus generell in der regionalen Entwicklung oder Raumentwicklung.
00:15:16: Das ist ja ein weicheres Feld wie jetzt die Raumplanung Und da unterscheidet man auch zwischen verschiedenen Konzepten einer Region.
00:15:23: Es gibt solche positivistischen oder empirischen Ansätze, also die Regionen über eine empirische Datengrundlage zu definieren.
00:15:32: Also es ist eben diese Regione der in der die Strukturmerkmale vorliegen beispielsweise die eine Metropole-Region Die Strukturmerkmale, demografie, irgendwie homogenes.
00:15:46: So lässt sich eine Region verstehen und abgrenzen.
00:15:48: Es gibt auch die Region als normativ eher Verständnis also dass man eine Region eher als ein Ziel bildet.
00:15:54: Also wir möchten uns als Region hin zu einer klimaneutralen Innovationsregion entwickeln oder besondere durch Nachhaltigkeit geprägten Regionen.
00:16:04: Das sind so die Herausforderungen, dass man dieses Einklang bringt.
00:16:08: Also diese administrativen Grenzenregionen sind administrativ festgelegt aber darüber hinaus erfüllen Regionen in Verflechtung oder Räume auch bestimmte Funktionen.
00:16:18: Es ist ein funktionales Raumverständnis und es geht dann eben auch um Verflechterung hinsichtlich Energielaltung Verkehrströme Pendlerströmen zwischen Administrativen Regionen oder Online-Heiten, also sowas wie Gemeinde oder Landkreise und einen Eingang zu bringen.
00:16:37: Also es wird auch die Region und die regionale Identität im Start und Ausverfahren nicht über nur eine Sichtweise definiert werden können.
00:16:45: Es lässt sich nicht rein quantitativ abgrenzen über empirische Merkmale und es wird aber auch nicht in einem ganz wagen, ein ganz neuer Regionbegriff wirklich zielführend sein Da die handelenden Institutionen dahinter, die das dann auch wirklich umsetzen und gestalten müssen, beispielsweise in der Regionalkonferenz, aktiv mitwirken müssen als Repräsentanten.
00:17:08: Eine Region braucht es dann schon auch diese administrativen Strukturen von Landkreisen und Gemeinden, dass man da Ansprechpartner verortet.
00:17:18: Es wird auch für diesen Regionenbegriffes Stand-up Auswahl zu fahren und auch für die Regionale Identität wichtig sein, dass wir da den richtigen Ausgleich finden zwischen eher subjektiven Merkmalen der Raumproduktion oder konstruktivistischen Raum als Prozess zu verstehen, das sich auch dynamisch verändert.
00:17:35: Ein Raum ist nicht immer fest schon gar nicht über eine Million Jahre und trotzdem irgendwie die Anknümpfung an die Institutionen und administrativen Struktur in die Verwaltung sicherzustellen dass man dann auch Personen und Kapazitäten dahinter hat.
00:17:53: Schauen wir ein bisschen weiter.
00:17:54: Wir wollen berichten über die Projekte, auch das Arbeitskreis.
00:18:03: auch einen sogenannten offenen Fachaustausch mit jungen Planenden und dem Verfahrensakteur, sage ich jetzt mal, Rat der jungen Generation durchgeführt zu ein bisschen größer gedachten Regionalentwicklungspotenzialen im Zuge von großen Infrastrukturprojekten.
00:18:23: Können Sie unseren Zuhörern und Zuhören da vielleicht einen Eindruck geben?
00:18:27: Welche Diskussionspunkte im Hinblick auf Beteiligung aus der jungen Perspektive hier aufgebracht wurden oder wichtig waren?
00:18:39: Besonders zentral war in der Diskussion, wie stellt man denn auch langfristig sicher, dass im Standardauswahlverfahren junge Perspektiven gehört werden können.
00:18:53: Wie motiviert man junge Menschen daran mitzugestalten, jetzt aktuell noch im gesamten Verfahren.
00:19:02: Also ohne dass die einzelne Standortregion feststeht, dann aber insbesondere auch wenn es in die Region geht und erste Standort-Regionen feststehen, dann in den Regionalkonferenzen.
00:19:12: Das zeigt sich ja auch einfach und sogar auch die Einschätzung von Radellungen Generation häufig in solchen Beteiligungsverfahren dass es doch eher gut gebildete ältere, häufig auch männliche Personen sind.
00:19:25: Die so ehrenamtlich in solchen Beteiligungsformaten teilnehmen und sehr schwierig ist auch ich jüngere Person zu gewinnen.
00:19:34: also das kann einem mal am Format liegen.
00:19:37: was mit Beteidigungsfahrt führt man nicht durch?
00:19:39: Ist es analog digital wie kreativ?
00:19:41: Wie viel Spielraum lässt es zu wie niederschwellig?
00:19:44: Es ist auch etwas was irgendwie Spaß macht.
00:19:46: Ist das entschädigt, war es mir noch eingefallen?
00:19:50: Das sind auch die Frage zu welchen Uhrzeiten.
00:19:52: Also zwischen Schulzeiten oder Studienzeiten ist dann natürlich schwierig, die jungen Leute zu gewinnen aber wird's auch entschäligt und damit auch gewertschätzt.
00:20:02: also bekommt man auch eine kleine Aufwandsentschädigung für die Teilnahme gerade wenn sie über lange Zeiträume geht.
00:20:09: also wo in den Stand- und Regionalkonferenzen da Die Idee schon, dass man da über einen längeren Zeitraum in den Regionen mit einem eigentlich festen Kern an Personen arbeitet.
00:20:21: Also gerade wenn man regionale Entwicklungskonzepte vorschlagen erarbeiten soll oder am Ende auch sogar einer Standortvereinbarung beteiligt, das gibt ja diese verschiedenen Instrumente, dieses soziale und unsche Potenzialanalysen zu denen die Regionalkonferenz dann Stellung nehmen kann, die regionale Entwicklungskonzepte, die darauf eigentlich aufbauen die die Regionalkonferenzen selber erarbeiten sollen und dürfen.
00:20:42: Und dann noch die Standortvereinbarung, die am Ende ein vertragliches insgesamt Abschlussprodukt ist in den Standortregionen, wo auch wieder um die Regionalkonferencen zu beteiligen sind.
00:20:55: Das sind längere Zeiträume, in denen man kontinuierlich damit arbeiten soll und darf.
00:21:02: Dazu braucht es eine Form von Wertschätzung und Entschädigung dass zumindest so entfallende Arbeitszeit dann vergütet wird.
00:21:11: Dass das ein, zumindest kein Nachteil ist.
00:21:14: Das geht nicht darum, dass da total die finanzielle Vorteile entstehen, aber dass zumindest keine Nachteile entsteht durch die Teilnahme.
00:21:20: Und es hat die Schweiz beispielsweise auch so gemacht und damit gute Erfahrungen gehabt.
00:21:24: Die haben einen sehr stabilen Kern immer an Personen, die in diesen Regionalkonferenzen mitgearbeitet haben.
00:21:30: Aber auch da hätten sie noch mehr Junge sein können.
00:21:34: Ein Teil ist ja auch, dass wir uns damit befassen, wie scharf man es denn auch jüngere Leute in so einem Verfahren zu binden.
00:21:41: Auch wenn's jetzt noch nicht so konkret ist.
00:21:44: aber die, die dann später betroffen werden von Standortauswahl und vor allen Dingen Baubegeben und eben der Baufase sind eben ganz junge im Zweifel sogar noch nicht mal lebende Personen und eben nicht die vorherrschenden Stimmen, die jetzt gerade im Verfahren aktiv sind.
00:22:00: Deshalb ist das eben so wichtig da auch die junge perspektive Stelle einzubinden.
00:22:06: Die Menschen, die sich auch in den nächsten Jahren dann mit dem Verfahren beschäftigen werden, da schon einzuführen das Interesse zu wecken fürs Engagement Also an der Stelle vielleicht an alle, die jetzt zuhören weiß ich sich als Bürgerinnen und Bürger oder für Gebietskörperschaften.
00:22:25: Für die Endlagersuche engagieren.
00:22:28: Vielen Dank wirklich für eure Zeit, für euer Interesse, für diese besondere gesellschaftliche Aufgabe.
00:22:36: Herr Kelly Sie haben gerade auch mal kurz die Schweiz erwähnt.
00:22:41: wir wollen in jeder Folge das Podcast ein Blick in andere Länder werfen.
00:22:46: Vielleicht da nochmal die Frage soziökonomische Aspekte, Regionalentwicklungsprozesse im Zuge von Endlager-Sufverfahren in anderen Ländern.
00:22:57: Darf ich Sie dann noch mal fragen auch zum Thema Monitoring Evaluation?
00:23:00: Das war zu Beginn des Gesprächs kurz angedeutet.
00:23:03: Gibt es da etwas wo wir als wo wir im deutschen Suche Verfahren lernen
00:23:08: können?
00:23:11: Sehr ähnlich aufgebaut und das deutsche Suchverfahren ist vom ganzen Prozessdesign her das Schweizer Verfahren, d.h.
00:23:17: Sachplan-Verfahren geologisches Tiefenlager oder im SGT häufig abgekürzt.
00:23:24: Und das ist so ähnlich nicht durch Zufall, sondern weil eben auch das Schweizer Verfahren schon auf Vorüberlegung in Deutschland wiederum aufgebaut hat.
00:23:31: Also eigentlich war es so dass in Deutschland die Grundpfeiler diskutiert und festgehalten wurden.
00:23:36: durch diesen angesprochenen AKN diese Expertenzusammenschluss genauer Arbeitskreis aus der Verfahrenendlagersuche und das Schweitzer Verfahren hat dann sehr stark und schnell angefangen ihr Verfahren aufzu und anzufangen, schneller als das im Standauserfahren in Deutschland geschehen ist.
00:23:57: Und deshalb sind die eigentlich ganz gut vergleichbar.
00:23:59: Die haben so die gleichen Grundannahmen, die dem zugrunde liegen.
00:24:02: Man sieht jetzt einfach in der Schweiz, weil das Verfahren schon weiter fortgeschritten ist.
00:24:05: Wo gibt es eine kleine Realitätscheck sozusagen?
00:24:08: Der Empfehlung aus der Entlagekommissionen und dem AKN-Berichten Genau.
00:24:16: Und da zeigt sich, dass gerade diese so zu ökonomischen Wirkung die vor Ort analysiert werden, das gar nicht so einfach ist, die dann weiter im Verfahren zu monitorn und auch wirklich zu nutzen im Rahmen der regionalen Entwicklung.
00:24:31: Also da in Schweiz war es so, da wurden auch wirkungsstudien also so zuökonomische ökologische Wirkungs-Studien.
00:24:37: Da ging es wohl um ökologique Auswirkungen, potenzielle in der Endlagerregion als auch eben so zu ökonomische Auswirkungen.
00:24:48: Und das war ein sehr statistisches Vorgehen, was ich vorhin ein bisschen angesprochen hatte zwischen diesen zwei Teilen, die eigentlich eine Rolle spielen sollen in Potenzialanalysen, so vergleichbarer und der regionalspezifische.
00:24:59: Dieser regional spezifischen Teil ist im Nachblick in der Schweiz etwas zu kurz gekommen.
00:25:06: Das waren auch die Kritik der Regionalkonferenzen.
00:25:08: Es waren über siebzig Indikatoren die da analysiert wurden, genau für die Standortregion.
00:25:18: Damals noch sechs mögliche Standort-Regionen in der Schweiz festgehalten wurden.
00:25:23: aber es war ein sehr quantitatives Konzept und die Regionalkonferenzen hat zum Teil ganz andere Fragen rumgetrieben, den ging es sehr stark auch darum wie verändert sich eigentlich das Image unserer Region.
00:25:33: Das sind alles Regionen und jetzt die am Ende ausgewählt wurde im Schweizer Fahren nördlich läger an der deutschen Grenze genau also so an dem Ammer einliegend die sehr stark auch touristisch durch ihr Landschaftsbild und diese Natur nähe geprägt sind.
00:25:51: Also auch in der Eigen- und Außenwahrnehmung sind sie eben so ein grünes Land, jetzt mal so ein bisschen sprichweit ausgedrückt wo man gerne Urlaub macht oder eben wann dann geht Fahrrad fährt.
00:26:03: Und da ging im besonderen Sorgen ein Herr mit ja wenn wir eine große Infrastrukturanlage die irgendwie auch negativ konnotiert sein könnte in die Region bekommen nimmt man uns dann auf einmal als Endlagerregion und nicht mehr als Tourismus-Region wahr.
00:26:18: Und eben, was sind überhaupt die Sorgen von den Menschen, die hier wohnen?
00:26:23: Was sind so empfundene Ängste?
00:26:26: Diese Aspekte haben alle keine Rolle gespielt in diesen quantitativen SÖWs.
00:26:32: Auf Nachdruck und Kritik der Regionalkonferenz wurden auch noch Gesellschaftsstudien durchgeführt, die diese weicheren Faktoren analysiert haben also zwar im Prinzip über Umfragen.
00:26:42: Dann, wie verändert sich eigentlich eine Region?
00:26:45: Welche Sorgen haben Sie bei dieser Veränderung?
00:26:47: in dem Prozess wurden dann die Regionen nochmal genau sozialwissenschaftlich untersucht.
00:26:54: Und die kamen dann auch deutlich besser an weil das war wirklich das.
00:26:57: was die Regionalkonferenz noch wissen wollen.
00:26:59: und was man auf jeden Fall fürs deutsche Verfahren lernen kann ist dass diese regionale Entwicklung eben sehr stark um die Berücksichtigung so zu ökonomischen Aspekte an den jeweiligen Regionen festzumachen ist.
00:27:12: Also es geht darum mit der Region zusammen erstmal zu erarbeiten, was sind eigentlich die Aspekte, die uns interessieren?
00:27:19: Wo liegen unsere sozu ökonomischen Chancen und Schwächen?
00:27:23: Was sind Potenziale eben bei uns vor Ort ganz konkret?
00:27:27: Und was sind aber auch Herausforderungen oder Sorgen dies dann in einem regionalen Entwicklungsprozess irgendwie abzuwenden?
00:27:35: positiv umzudrehen gilt dass dann eben auch so ein positives Narrativ vor Ort entstehen kann, wenn man von Anfang an mitarbeiten kann.
00:27:45: An dem wie die Zukunft gestaltet werden soll im Rahmen der Auswahl als Standort-Region für hochabereaktives Endlager.
00:27:53: und diese kurzfristigeren Soziögonologischen Effekte, die aber auftreten – da hatte ich ja vorhin schon angesprochen -, dass sie auch ein bisschen überschenzt werden in der Theorie.
00:28:03: Da gibt es auch Studien zu Finnland, jetzt diese Post-Zeitselection.
00:28:11: Studien sich nennen also was kommt eigentlich nach der Standortauswahl?
00:28:15: und die zeigen dass eben gerade so Arbeitsplatzeffekte und kurzzeitiger Anstieg von Personen mit spezieller Fachexpertise in der Region nicht total dauerhaft sind.
00:28:26: Also viele der Experten, die dann in die Region kommen neben diesen Bau und Planung der Infrastrukturanlage zu genau gestalten daran mitzuarbeiten.
00:28:39: Die gehen aber auch wieder.
00:28:41: also beziehungsweise ist es dann auch wieder von Regionen zur Region total unterfügig ob das ein dauerhafter Effekt ist, ob dann die Person, die das human Kapital und alles was daran an noch nachgelagerten Sektoren Mitkommt, ob das dann auch wirklich in der Region bleibt.
00:29:00: Gerade deshalb denke ich im deutschen Verfahren ist es so wichtig sich auf diese wirklich aus der Region kommen den endogenen Potenziale zu konzentrieren in den regionalen Entwicklungsstrategien also dass die Region wirklich für sich ihre Sterben für die Zukunft findet und diese dann aktiv mit durch Unterstützung als finanzielle, personell und organisatorisch durch die Regionalkonferenzen.
00:29:21: Die Verfahrensleitung, die Vorabenträgerin, die BGE dann auch wirklich aktiv selbst in die Hand nehmen kann.
00:29:29: Das ist auch so das die regionalen Entwicklungskonzepte.
00:29:31: Es sieht auch schon der Gesetzgeber im Deutschland so.
00:29:34: Und die Empfehlung dass es keine Sanftis kann Geldentschädigungsform sein soll, dass man einfach Geld in die Region gießt und schaut was passiert.
00:29:45: Sondern es geht wirklich darum das man bestimmte Leuchtturmprojekte anstößt, die dann aber auch in die Hand der Regionen übergibt und da so eine Eigenverantwortung von Anfang an mitplanet.
00:29:58: Es geht darum, dass Man Projekte Anstößten auch finanziell unterstützt, Die dann aber irgendwann sich selbst tragen können also die dann irgendwie es schaffen auch sich selbst zu finanzieren und durch die Regionen auch getragen werden.
00:30:14: Und weiter gestaltet werden, fortgeführt werden.
00:30:16: Es geht darum langfristige regionalen Entwicklungsformen zu finden und nicht ganz kurzfristig.
00:30:23: nur Geld für ein Schwimmbad oder einen neuen Set-Fußpatrikkurs für die Gemeinde sind natürlich auch schöne Dinge.
00:30:29: aber gerade wie bei diesen langen Zeiträumen Wir sollten halt auch die, die dann wirklich von dem Bau und späteren Einlagerungsbetrieb betroffen sind, auch noch was davon haben.
00:30:39: Dass dann so eine regionale Entwicklung angestoßen wurde.
00:30:42: Vielen Dank für diese Ausführlichkeit.
00:30:44: jetzt nochmal der Erläuterung!
00:30:46: Die sich ganz klar um den Kern eigentlich der Regionalentwicklung drehen das starre Top-Down Prozesse, auch die Akzeptabilität hemmen.
00:30:55: und deshalb nochmal der Appell an die Verfahrensakteure die regionale Perspektive zu hören, aber wirklich auch den Weg zu bereiten dass diese regionale perspektive sich entwickeln
00:31:11: kann.
00:31:13: Lieber Herr Kelly, ganz herzlichen Dank für das anregende Gespräch.
00:31:17: Und wenn gleich – Sie haben es zu Beginn angesprochen – der lange Planungshorizon der Endlagersuche die Medien weiterhin bestimmt wird ja intensiv fachlich gearbeitet.
00:31:29: Es gilt die nächsten Schritte in Phase II des Standortauswahlverfahrens vorzubereiten Die Regionalkonferenzen durch das BASE, die socioökonomische Potenzialanalyse durch die BGE.
00:31:41: Und Planung braucht einfach Zeit, wenn wissenschaftlich von dir transparent vorbereitet und mit vielen Akteuren abgestimmt.
00:31:49: Ich denke da stimmen mir unsere Zuhörerinnen und Zuhöhrers der Planung aus ihrer Erfahrung sicher zu.
00:31:59: Zum Abschluss der Folge möchte ich auf unsere weiteren Veröffentlichungen des Arbeitskreises zum Thema soziökonomische Potenzialanalyse Zum Thema Governance, zum Thema Narrative.
00:32:12: Aufmerksam machen und verweise auf die Show Notes.
00:32:15: Also nochmal vielen Dank Herr Kelly!
00:32:18: Auf Wiedersehen!
00:32:23: Räumlich gedacht ist ein Podcast der ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz
00:32:28: Gemeinschaft.
00:32:29: Die Redaktion für diese Folge hatte Sarina Hüben Wissenschaftliche Begleitung
00:32:33: Katharina Kapitzer
00:32:35: Schnitt- und Postkollektion
00:32:37: ARL Musik Die Rick hier rollt.
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